Störung der Basissinne

Bereits im Mutterleib entwickelt sich das eigene Körperbild primär aus den drei Basissinnen.
Diese werden in
taktil-kinästetisches System (der Tast-, Berührungs- oder Spürsinn)

das vestibuläre System (die Gleichgewichtswahrnehmung)

das propriozeptive System (die Tiefenwahrnehmung) unterteilt.

Die Verarbeitung dieser Reize kann bei den Kindern sehr unterschiedlich ausgeprägt sein und eine unterschiedliche Auswirkung haben. Manche Kinder benötigen mehr Reize aus ihrer Umwelt und manche weniger, für eine optimale Verarbeitung dieser Reize. Die Fähigkeit einer klaren sensorischen Rückmeldung vom Körper an das Gehirn ist notwendig für das Erlernen der schulischen Komponenten, wie Lesen, Schreiben und Rechnen. Wenn es bei der Verarbeitung der drei Basissinne an das Gehirn zu einem Ungleichgewicht kommt, dann zeigen sich Auffälligkeiten:

  • Taktiler Bereich (Tastsinn): Überempfindlichkeit bei Sand, Kleidung, Klebe, Matsch, mag kein „Kuscheln“, da Hautkontakt als unangenehm empfunden wird
  • Vestibuläre Bereich (Gleichgewicht): Unsicherheit beim Laufen, Einbeinhüpfen, Balancieren, Höhenangst
  • Propriozeptiver Bereich (Reize auf Muskeln, Bänder und Gelenke werden nicht richtig verarbeitet): Lage des Körpers kaum spürbar, unruhiges Sitzen, herabgesetzte Körperwahrnehmung, das „Gegenüber“ nicht gut spüren, zu fest drücken etc.

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